Östlich der Rüdesheimer Aue befindet sich das Naturschutzgebiet Fulder Aue - Illmen Aue. Zu dem ,neben den 2 namensgebenden
Inseln Fulder Aue / Illmen Aue, auch die Gaulsheimer Wiesen und die große Stillwasserfläche zwischen den Inseln und dem rheinland - pfälzischen Ufer gehören.
Der Name Illmen Aue stammt aus der Zeit, als die Insel noch fast vollständig mit Ullmen bewachsen waren. Illmen ist die alte Bezeichnung für Ulmen.
Die östlich der Illmen Aue gelegene Fulder Aue gehörte früher zum Kloster Johannisberg, wurde 1716 jedoch zum Besitz der Abtei Fulda.
Seit dem trägt sie den Namen Fulder Aue. Früher wurde sie hauptsächlich für Ackerbau und Viehzucht genutzt. Heute jedoch liegt der größte Teil brach.
Daten:
- 341 ha Gesamtgröße Naturschutzgebiet
- 4,6 ha Größe Illmen Aue
- 34 ha Größe Fulder Aue
BEOBACHTUNGSTIP
Die Rheinauen mit ihren seichten Stillwasserbereichen, den Auenwaldresten und feuchten Grünflächen
sind eine Paradies für Vögel. Eine Vielzahl von Wasser- und Watvögeln bevölkert daher vor allem in den kälteren Monaten den Inselrhein.
Am besten entdecken Sie bei einer Schiffsexkursion des NABU-Naturschutzzentrums Rheinauen diese außergewöhliche Vielfalt!
Auf den freien Stillwasserflächen im Rhein sieht man im Winter oft große Trupps von Schell-, Tafel-, Eider-, und Reiherenten.
Aus dem hohen Norden kommend nutzen sie den Inselrhein mit seinem milden Klima als Überwinterungsquartier. Fischjäger wie Kormoran,
Hauben- und Zwergtaucher und Gänsesänger gehen auch im Hauptstrom auf Jagd. Letztere jagen als versierte Fischräuber
häufig in der Gruppe;
charakteristisch ist das so genannte "Wasserlugen", bei dem die Tiere ihre Köpfe zur Ausspähung von Beute wiederholt ins Wasser tauchen.
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